Schlusslicht der Super League. GC hat die schmalste Erlösbasis der Liga.
S'neue GC Züri. 140 Jahre, 27 Meistertitel, 19 Cupsiege - der Grasshopper Club Zürich gehört in Zürcher Hände. Hoppers und neue Partner holen GC gemeinsam zurück: 20'000+ Hoppers tragen Identität und Sperrminorität, strategische Investoren tragen das langfristige Kapital. Zwei Säulen, ein Club, kein Mäzen.
Wenn man ehrlich über GC reden will, muss man die Zahlen kennen. Hier sind drei aus der offiziellen SFL-Kennzahlenübersicht 2025 - wir verstecken nichts davon.
Schlusslicht der Super League. GC hat die schmalste Erlösbasis der Liga.
Der grösste Verlust der Liga. Mehr als das Doppelte des zweitschlechtesten Werts.
Der dünnste Puffer aller Clubs, die nicht im Minus stehen.
Quelle: Swiss Football League - Kennzahlenübersicht Geschäftsjahr 2025 (Stichtag 30.6. oder 31.12.2025), in TCHF, ohne Spielertransfers.
LAFC hat öffentlich erklärt: Sie sind offen für einen Verkauf. Zwei Jahre, in denen das angekündigte Investmentprogramm nicht eingelöst wurde. Und das GC-Management hat begonnen, Fans zu fragen, woran sie glauben. Das ist unser Moment.
Gemäss Finanzdaten der Swiss Football League schreibt GC rund 15 Mio. CHF Verlust pro Jahr - 1,5 Mio. mehr als 2024. GC braucht eine tragfähige Lösung, keine weiteren Rettungsrunden.
Das angekündigte Investmentprogramm wurde nicht umgesetzt - sportlich wie strukturell ist das erhoffte Wachstum ausgeblieben. Die Eigentümer haben inzwischen selbst eingeräumt: Der eingeschlagene Weg trägt nicht weiter.
«Wir sind offen für einen Verkauf von GC.» - LAFC, nach den Fanprotesten im April 2026. Diese Aussage haben Hoppers seit zwei Jahren erwartet. Jetzt ist sie da.
Eine Blick-Umfrage unter 3'500 Teilnehmenden zeigt klar: Die überwältigende Mehrheit der Hoppers will GC zurück in Schweizer Hände. Nur 9 % würden LAFC erhalten. Das ist der Auftrag.
Tom E. Griffith - ein englischer Seidenhändler-Student - gründete uns 1886 in Zürich. Wir spielten in Blau-Weiss, weil das die Farben dieser Stadt sind. Die Geschichte hört nicht auf, weil ein Investor müde wird.
Tom E. Griffith gründet am 1. September den Grasshopper Club Zürich. Blau-Weiss vom Stadtwappen, der Heugümper als Wappentier. Erster Fussballclub der Stadt, zweitältester der Schweiz - eine Idee, die bleiben wird.
Erster Schweizer Meister der Clubgeschichte. Es folgen 1900 und 1901 - GC prägt von der ersten Stunde an, was Schweizer Spitzenfussball heisst.
Beginn einer Cup-Dynastie. Bis 1946 holen sich die Hoppers elf Cupsiege - darunter vier in Folge (1940–1943). Der Cup wird zur GC-Trophäe schlechthin.
Am 28. April 1929 wird das Hardturm-Stadion eröffnet - die Heimstätte, die 78 Jahre lang das Herz des Clubs schlägt. Auch Austragungsort der Fussball-WM 1954. Der Hardturm wird zum Synonym für GC - für Generationen von Hoppers ein Zuhause.
Drei Mal in sieben Jahren gewinnt GC Meisterschaft und Cup im selben Jahr. Eine Dominanz unter Trainer-Legende Karl Rappan, die der Club später mit weiteren Doubles ausbaut - insgesamt acht in der Geschichte.
51'000 Zuschauer im Wankdorf-Stadion in Bern sehen GC im Entscheidungsspiel gegen den FC Basel - 4:3 nach Verlängerung, der 16. Meistertitel unter Trainer René Hüssy. Nach 15 Jahren Wartezeit eine Nacht, die niemand vergisst - und der Grundstein für die goldenen Achtziger.
In der Saison 1977/78 steht GC im Halbfinal des UEFA-Cups gegen SEC Bastia - das beste internationale Ergebnis der Clubgeschichte. Erst nach Auswärtstor-Regel scheiden die Hoppers aus, der Club spielt auf europäischer Spitzenebene mit.
In der zweiten Runde des Landesmeister-Cups empfängt GC den spanischen Rekordmeister im Hardturm - und gewinnt am 1. November 1978 vor 28'000 Zuschauern 2:0 gegen die Königlichen, beide Tore Claudio Sulser. Nach dem 1:3 im Bernabéu (Sulser-Tor in der 59.) heisst es 3:3 gesamt - GC zieht dank Auswärtstor ins Viertelfinale ein und schaltet Real Madrid aus dem Europapokal. Erst Nottingham Forest, der spätere Cupsieger, stoppt die Hoppers in der nächsten Runde. Eine der grössten Europacup-Nächte des Schweizer Fussballs.
1982, 1983, 1984: GC wird dreimal in Folge Meister - mit drei verschiedenen Trainern. Timo Konietzka holt den Titel 1982, Hennes Weisweiler das Double 1983 (er verstirbt kurz danach), Miroslav Blažević vollendet 1984 den Hattrick. Eine Ära, die im kollektiven Gedächtnis bleibt.
Zweimal in Folge qualifiziert sich GC für die Königsklasse. 1995/96 trifft Zürich in der Gruppenphase auf Ajax, Real Madrid und Ferencváros, 1996/97 auf Ajax, Auxerre und Glasgow Rangers. Die Hoppers messen sich mit Europas Elite - und bezwingen 1996/97 im Hardturm Ajax, Auxerre und Rangers.
31. Mai 2003, Neufeld-Stadion Bern: GC bezwingt die Young Boys 4:2 und besiegelt den 27. und bisher letzten Meistertitel - angeführt von Torschützenkönig Richard Núñez (27 Tore) und Mladen Petric (13). Was danach kam: wechselnde Eigentümer, viele Übergänge, kein durchgehender Plan. Aber die Hoppers sind nicht verschwunden - sie haben gewartet.
1:1 nach Verlängerung, 4:3 im Penaltyschiessen gegen den FC Basel im Stade de Suisse - GC holt sich den Cup zurück nach Zürich. Bis heute der letzte grosse Titel. Eine Trophäe, die zeigt: GC kann es noch.
LAFC öffnet die Tür. Wir gehen rein. Nicht als Käufer allein, sondern gemeinsam mit Investoren, die GC stärken statt besitzen wollen. Hoppers werden Eigentümer - endlich auch im Grundbuch.
Wir denken in Dekaden, nicht in Saisons. Bis 2036 hat sich der Grasshopper Club Zürich als sportlich, finanziell und kulturell nachhaltig erfolgreiche und robuste Institution etabliert - eine der beliebtesten Sportmarken der Schweiz. Dies durch eine vorbildliche Jugendarbeit, eine gewinnbringende Transferpolitik, eine attraktive und effektive Spielphilosophie sowie ein effizientes kaufmännisches Management und eine tiefe gesellschaftliche, überregionale Verwurzelung. GC braucht mindestens zehn Jahre Zeit - wir geben sie ihm.
Der Campus als sportliches Herz. Identifikation statt Söldnertum - der Nachwuchs trägt die erste Mannschaft.
Talente entwickeln, Werte schaffen, intelligent verkaufen. Der Club finanziert sich aus eigener Kraft - nicht aus dem Portemonnaie eines Einzelnen.
27 Meistertitel, 19 Cupsiege, zweimal Champions-League-Gruppenphase. Erfolg auf dem Platz - sportlich konsequent, kulturell eigenständig.
In Zürich verankert, schweizweit verbunden. Eine der beliebtesten Sportmarken des Landes - getragen von Hoppers, gestützt von strategischen Partnern mit Herz für den Club.
Die Hoppers kaufen GC zurück - mit Aktien, Stimme und Identität. Strategische Partner mit Herz für den Club sichern den laufenden Betrieb und finanzieren die sportlichen Investitionen für den Aufstieg. Hoppers und Investoren entscheiden gemeinsam - ein partnerschaftliches Modell auf Augenhöhe mit klarer Themenzuteilung, gebaut für die nächsten Jahrzehnte.
Das Modell ist erprobt - ein Schweizer Traditionsclub gleicher Grösse fährt es seit Jahren erfolgreich, mit schwarzen Zahlen und voller regionaler Verankerung. Wir adaptieren es eins zu eins für GC.
Bleibt bestehen. Hält Markenrechte, Tradition, Clubname - unveräusserlich.
Führt den sportlichen Betrieb. Eigentümer: zur einen Hälfte die Investoren-Holding, zur anderen Hälfte der Stammverein und ca. 20'000+ Hoppers-Kleinaktionäre. So entsteht eine breite Basis ohne Konzentration der Macht.
Eine Aktiengesellschaft, in der sich vier bis zehn Unternehmer, Family Offices und Stiftungen zusammenschliessen, die GC verbunden sind. Sie hält mit 49,6 % die strategisch entscheidende Beteiligung an der Club-AG - gestaltend, prägend, mitbestimmend. Hier wird investiert, um GC sportlich nach vorn zu bringen und die Identität des Clubs für die nächste Generation zu sichern.
Die Investoren-Holding ist intern durch einen Aktionärsbindungsvertrag verklammert: Anteile können nur an Personen oder Firmen weitergegeben werden, die dem Club und seiner Vision langfristig verbunden sind. So entsteht ein stabiler, langfristig orientierter Eigentümerkreis - kein Durchgangsbahnhof für Spekulanten. Sportlicher Ehrgeiz und unternehmerische Verlässlichkeit, vertraglich verankert.
Investoren gestalten Sport und Budget. Volle Sitze im Verwaltungsrat, Mitsprache bei Sportstrategie, Transferpolitik und Wirtschaftsplan - eine echte unternehmerische Rolle, kein blosses Sponsoring.
Hoppers schützen Identität und Heimat. Bei Clubname, Wappen, Vereinsfarben, Spielort und Markenrechten haben die Hoppers das letzte Wort - statutarisch verankert. Was GC ausmacht, bleibt unverhandelbar.
Partnerschaft auf Augenhöhe. Zwei klare Verantwortungsbereiche, ein gemeinsames Ziel - Investoren bringen Kapital und unternehmerische Erfahrung, Hoppers bringen Verankerung und Generationenperspektive. Entscheidungen entstehen partnerschaftlich, mit klarer Themenzuteilung.
Eine Schweizer Genossenschaft, getragen von 20'000+ Hoppers. Eigentum am Club, eine Stimme pro Person, vererbbar an die nächste Generation. So bleibt GC für immer in Hoppers-Hand.
Profifussball auf Super-League-Niveau braucht stabile Finanzierung über den Mitgliederbeitrag hinaus. Diese Last tragen die Hoppers nicht allein - das wäre unrealistisch. Wir suchen Unternehmer, Family Offices, Stiftungen und strategische Partner, die GC mit Kapital, Erfahrung und Netzwerk nach vorn bringen - als gestaltende Partner der Hoppers, mit Herz für den Club und mit Geduld für ein langfristiges Projekt. Verbindlich. Für fünf Jahre. Mit voller Verantwortung.
GC gewinnt nicht zurück, was verloren ging, indem man weitermacht wie bisher. Sechs Punkte, an denen wir festhalten - weil ohne sie nichts greift.
GC gehört zurück in Hoppers-Hand - in die Hände derer, die den Club seit Generationen tragen.
Transparenz gegen innen und aussen. Eine ambitionierte, langfristige Vision, mit der sich alle Anspruchsgruppen identifizieren.
Kein Strohfeuer, keine Hektik. GC braucht Fokus und Zeit, um wieder zu werden, was er war.
Die Grasshopper Fussball AG schlank, modern, effizient geführt. Heterogenes Management-Team mit den Skills für s'neue GC Züri - intrinsisch motiviert, vertrauensvolle Firmenkultur.
Re-Positionierung im Markt. Stärkung des etablierten, aber verblichenen Brands. Die Schläfer wecken, die Alt-Hoppers mit neuem Spirit begeistern.
Das Stadion wieder füllen - die Grundlage für finanzielle Stabilität und sportlichen Erfolg. Zusätzliche Einnahmequellen erschliessen, eine seriöse Kooperation mit einem internationalen Top-Club aufbauen.
«Acht junge Männer gründeten 1886 den Grasshopper Club Zürich. Sie haben uns einen Club vererbt, der grösser ist als jede Bilanz: Rekordmeister, Heimat, 140 Jahre Geschichte. Wir, die Hoppers, übernehmen Verantwortung. Damit der Club bleibt, was er immer war: unser.»
Heute ist es eine unverbindliche Interessenbekundung - kein Kauf, kein Vertrag, kein Geldfluss. Wir melden uns, sobald die Genossenschaft offiziell gegründet ist und sammeln deine verbindliche Zeichnung in Schweizer Franken.